Hallers (G)Arten
18. April bis 12. Oktober 2008 verlängert bis 24. Oktober
Vernissage: 17. April, 18.00, Botanischer Garten Bern
Täglich geöffnet: 8.00–17.30 Uhr
Altenbergrain 21, www.boga.unibe.ch, 031 631 49 45
Eintritt frei
Die Ausstellung zeigt lebende Pflanzen und verbindet sie mit ihrer Vergangenheit. Heute seltene Arten wie Frauenschuh, Graslilie und Schweizer Alant erscheinen in überraschenden historischen Zusammenhängen. Präsentiert werden aber auch die Nutzpflanzen Esparsette, Färberröte und Kartoffel, alle eingeführt durch die von Haller präsidierte Oekonomische Gesellschaft Bern. Hallers (G)Arten ist damit ein Diskussionsbeitrag zu den aktuellen Themen Biodiversität und nachwachsende Rohstoffe.
An einem Produkteautomaten kann man Hallers Alpentee, Hallers Sterndolde, Hallers Pflanzenstadtplan und vieles andere mehr erstehen.
Der Verein Aquilegia bietet öffentliche Führungen durch Hallers (G)Arten an
Begleitend zur Ausstellung besteht für Schulen ein gartenpädagogisches Angebot.
Kontakt: marianne.schmitt@ips.unibe.ch,
Programm: www.boga.unibe.ch
Haller besucht den Zaubergarten: Am Mittwoch 25. Juni 2008 machen wir uns im Rahmen des neuen Kinderangebots «Der Zaubergarten» gemeinsam auf die Suche nach Hallers Alpentee 14.00–15.30
Treffpunkt vor dem Palmenhaus.
Projektgruppe Hallers G(A)rten: Luc Lienhard, Martin Stuber, Sabine Tschäppeler, in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten Bern (Verena Gysin, Christian Bühler und BOGA-Gartenteam).
Verein Aquilegia, Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21, 3013 Bern www.aquilegia.ch (Tel. 031 819 84 06 / 079 268 79 88) Jeweils Mittwoch 18.00, Sonntag 14.00, Treffpunkt: Vor dem obersten grossen Schauhaus (Palmenhaus) Dauer: Rund 1 Stunde, Eintritt frei, Kollekte
Mittwoch 23. / April Sonntag 27. April
Von Küchenschellen und Anemonen. Auf den Spuren von Hallers Pflanzenarten
Thomas Mathis
Mittwoch 7. Mai / Sonntag 11. Mai
Der er-LAUCH-te Haller. Lauchgewächse und ihre Verwandten
Rainer Häberli
Mittwoch 21. Mai / Sonntag 25. Mai
Die Alpen. Poetische Alpenwanderung mit Albrecht von Haller
Adrian Möhl
Mittwoch 4. Juni / Sonntag 8. Juni
Zwischen Brockenanemone und Heidekraut. Albrecht von Haller als Botaniker in Göttingen
Nicolas Küffer
Mittwoch 18. Juni / Sonntag 22. Juni
Die bunten Blumenwiesen zu Hallers Zeiten. Wie Haller die Landwirtschaft nachhaltig veränderte
Beat Fischer
Mittwoch 2. Juli / Sonntag 6. Juli
Die Pflanzenjäger. Im Dienste des Universalgelehrten Albrecht von Haller
Michael Jutzi
Mittwoch 16. Juli / Sonntag 20. Juli
Haller sieht ROT. Geschichten alter Färbe- und Nutzpflanzen
Muriel Bendel
Mittwoch 30. Juli / Sonntag 3. August
Der Kuss der grünen Fee. Hallers Wermut und andere Medizinalpflanzen
Claudio Niggli
Mittwoch 13. August Sonntag, 17. August
Wie man in den Wald ruft, so hallert es heraus. Botanische Kontroversen zwischen Haller und Linné
Anna Poncet
Albrecht von Haller
Historisches Museum Bern
4. Dezember 2008–13. April 2009
Öffnungszeiten: Di–So 10.00–17.00, Mo geschlossen
Helvetiaplatz 5, www.bhm.ch, 031 350 77 11
Im Zentrum dieser umfassenden Ausstellung stehen die Biographie und das Schaffen des grossen Gelehrten und der kulturhistorische Kontext des 18. Jahrhunderts. Die Lebensreise Hallers führt aus Bern in die Studienorte Tübingen und Leiden, in die Bildungsziele London, Paris und Basel und schliesslich in die Schweizer Alpen. Sie inspirierten Haller zu seinem Alpengedicht, welches den Tourismus als Phänomen überhaupt erst erwecken sollte. In der Ausstellung folgen die Professur in Göttingen, die Jahre in Bern mit dem Besuch des Aufklärers Kaiser Joseph II. in Hallers Wohnung.
Das Ausstellungsgut umfasst atemberaubende anatomische Wachsmodelle, wissenschaftliche Instrumente sowie hochrangige Kunstwerke aus dem 18. Jahrhundert. Ein als Videokunstwerk ausgestattetes Alpenpanorama und ein nachgebautes anatomisches Theater werden die Höhepunkte der Inszenierung sein.
Am Schluss der Ausstellung zeigt ein Ausblick in die Gegenwart, was die moderne medizinische Versorgung mit Haller verbindet. Die Ausstellung will einen Diskussionsbeitrag leisten, damit wir als aufgeklärte Gesellschaft vernünftige Rahmenbedingen zwischen rationalem Forschungsinteresse, ethischer Verantwortung und auf Empfindung abgestützter Wissenschaftsskepsis setzen können.

Bex, Jegenstorf, Göttingen
Mines de Sel de Bex, Route des Mines de Sel, 1880 Bex
Zeit: April bis Oktober 2008
www.mines.ch, 024 463 03 30
Besuchen Sie die faszinierende Unterwelt des Salzbergwerkes von Bex, wo Sie ein 50 km langes Labyrinth von Stollen, Schächten, Treppen und Hallen antreffen werden. Hier amtierte Albrecht von Haller als Direktor der Salinen und des Salzbergwerks.
Zudem stellen wir Ihnen in einer kleinen Sonder-Ausstellung im örtlichen Botanischen Garten, der von «La Thomasia» in les Plans-sur-Bex kreiert wurde, einige Pflanzen vor, die Albrecht von Haller in den Schweizer Alpen gefunden hatte.
In einer weiteren kleinen Präsentation (deutsch und französisch) zeigen wir Bilder aus Hallers Leben: Der Mediziner, der Salzdirektor, der Botaniker, der Wissenschaftler und der Poet.
10. Mai bis 12. Oktober 2008
Dienstag bis Sonntag 10.00-12.00 14.00-17.00, jeden Montag geschlossen
Schloss Jegenstorf, Museum für bernische Wohnkultur, General-Guisanstrasse 5,
3303 Jegenstorf, www.schloss-jegenstorf.ch, 031 761 01 59
Das Jahrhundert des Briefes wirkt sich in hohem Masse auf die Möbelkunst aus. Schreibmöbel werden zu den raffiniertesten Werkstücken, die die Ateliers der Ebenisten verlassen. Einfache Schreibtafeln genügen den Schreibenden nicht mehr. Der Zeitgeist und die verfeinerte Schreibkultur verlangen nach funktionalen Möbeln, die Dinge verbergen und ordnen lassen, aber auch repräsentieren. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Schreibmöbel in Bern anhand von dreissig ausgewählten Objekten aus ihrer Sammlung und aus Privatbesitz.
Vom Oktober 2008 bis zum Jahresanfang 2009 wird in der Paulinerkirche, dem Ausstellungs-Saal der Göttinger Universitätsbibliothek, eine Ausstellung präsentiert mit dem Arbeitstitel «Albrecht von Haller 2008». Schwerpunkt der Ausstellung soll Hallers – wohl als ambivalent zu bezeichnende – Beziehung zu Göttingen sein.
Die zentrale Ringvorlesung der Universität im Wintersemester 2008/2009 wird Albrecht von Haller gewidmet sein und unter der Gesamtüberschrift «300 Jahre Albrecht von Haller – Genialität, Internationalität, Exzellenz» in jeder Woche des Semesters einen Vortrag von Göttinger und auswärtigen Forschern anbieten.
Genauere Informationen werden im Oktober 2008 aufgeschaltet: www.uni-goettingen.de

